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Siebträgermaschine: Test, Vergleich & Ratgeber

Siebträgermaschine TestEs gibt Ihrer Meinung nach nichts über einen guten Espresso aus einer Siebträgermaschine? So denken auch wir. Damit Sie auch zuhause schnellstmöglich in diesen Genuss kommen können, möchten wir Ihnen auf dieser Internetseite nicht nur die besten Espressomaschinen mit Siebträger in unserem großen Siebträgermaschine Test vorstellen. Sondern wir geben Ihnen auch noch viele weitere interessante Informationen, Tipps und Tricks mit an die Hand, um den perfekten Espresso mit einer Siebträger Maschine zuzubereiten. Zudem zeigen wir Ihnen in unserem Ratgeber unter anderem, wie Sie den perfekten Espresso zubereiten und was Sie für die perfekte Zubereitung beachten sollten sowie wie Sie nach der Zubereitung Ihre Siebträgermaschine reinigen können.

Die beste Siebträgermaschine 2018

Sie sind auf der Suche nach einer guten Espressomaschine mit Siebträger? Wir empfehlen Ihnen die aus unserer Sicht die beste Siebträgermaschine 2018! Die DeLonghi EC 680.M Dedica Siebträger Espressomaschine konnte in unserem Espressomaschinen Test überzeugen. Nicht umsonst ist dieses Gerät Testsieger in unserem großen Siebträgermaschinen Test geworden, begeistert sie doch mit leckerem Espresso und einem tollen Preis-/Leistungsverhältnis.

DeLonghi EC 680.M Dedica Espressomaschine (1450 Watt, 1 Liter, 15 bar) silber

620,00 €

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Was ist eine Siebträgermaschine?

Der Name beruht auf dem abnehmbaren Sieb und dem Siebträger, der mit Kaffeemehl gefühlt wird und mittels des sogenannten Bajonettverschlusses im Gerät unter dem Ausguss fixiert wird. Die Siebträgermaschinen sind oftmals sogenannte Halbautomaten, die mit konstant 9 bar Ausgangsdruck, dass heiße Wasser mit 88-94 Grad Ausgangstemperatur durch das fein gemahlene Kaffeemehl drückt. Die kurze Durchlaufzeit von ziemlich genau 25 Sekunden verhindert die Bildung von Bitterstoffen. Für die Herstellung von Espresso werden ganz normale Kaffeebohnen verwendet, allerdings werden die Bohnen dunkler geröstet. Damit verlieren Sie mehr Kaffeesäure und Koffein. Die durch den Druck gebildete Crema sorgt für das besondere Aroma des Espressos. Ist die Maschine schlecht eingestellt und der Espresso läuft wesentlich schneller durch die Maschine als die empfohlenen 25 Sekunden, dann schmeckt er fade und langweilig.

Empfehlenswerte Siebträgermaschinen

Unser Testsieger sagt Ihnen nicht zu 100% zu? Dann finden Sie hier noch einige weitere empfehlenswerte Siebträgermaschinen aus unserem Siebträgermaschine Test.

Einkreiser und Zweikreiser Espressomaschinen

Bei einer Maschine mit Einkreiser wird das erhitzte Wasser sowohl für den Espresso als auch zum Aufschäumen der Milch verwendet. Allerdings braucht es zum Aufschäumen der Milch eine höhere Temperatur als zum Ziehen des Espressos. Wird der Espresso mit zu heißem Wasser hergestellt, dann wird er bitter und ist schlechter verträglich. Der Vorteil der einkreisigen Maschinen ist aber sicherlich ihr günstiger Anschaffungspreis. Bei zweikreisigen Maschinen sind zwei getrennte Wasserkreise mit unterschiedlicher Temperatur vorhanden. Beide versorgen ohne Wartezeit sowohl den Siebträger für Espresso als auch den Milchaufschäumer mit Dampf. Allerdings liegen die Preise für diese Maschinen ab ca. 1000 Euro aufwärts.

Vergleich Siebträgermaschine und Kaffeevollautomat

Die Nutzung der Siebträgermaschine erfordert schon ein bisschen Fingerspitzengefühl und Geduld bei der Zubereitung. Für wahre Espresso Genießer dürfte beides kein Problem sein. In einem Büro, wo viele Menschen die Maschine nutzen, empfiehlt sich der Kaffeevollautomat. Er produziert die unterschiedlichsten Kaffeespezialitäten ganz einfach auf Knopfdruck und ohne aufwendige Einweisung. Wer zuhause aber Wert auf hohen Genuss und einzigartigen Geschmack legt, der ist mit der Siebträgermaschine auf der sicheren Seite. Sie ist leicht zu reinigen und hat bei der richtigen Pflege auch eine längere Lebenserwartung als der klassische Kaffeevollautomat. Eine gute Espresso Mühle und das richtige Kaffeemehl müssen aber unbedingt verwendet werden. Man sollte hier nicht an ein paar Euro sparen und stets hochwertige Bohnen kaufen. Der Espresso aus dem Supermarkt ist nicht zu empfehlen. Gut bedeutet hier ab ca. 20 Euro das Kilo aufwärts.

Espressomaschine wird erfunden

Schon im 19 Jahrhundert hat der Mensch versucht, Espresso mit der Maschine herzustellen. Verschiedene Patent Entwürfe zeugen von den Versuchen und zeigen aber auch deutlich, dass der Aufbau des notwendigen Drucks eine Herausforderung war. Man weiß heute, dass das Getränk um 1900 in Mailand erfunden wurde. Und zwar von einem Neapolitaner, der sich angeblich über die Langsamkeit der Kaffeezubereitung ärgerte und daraufhin mit dem Ingenieur Luigi Bezzerra eine Espressomaschine entwickelte. Bezzera gilt bis heute als Erfinder der Espressomaschine.

Die erste Serienproduktion von Bezzerra ging 1901 in die Läden Italiens. Sie bestand aus 4 Gruppen und einem Boiler. Kochendes Wasser und Dampf wurden durch das Kaffeepulver gepresst. Besonders schwierig war es, den richtigen Druck über die verschiedenen Ventile einzustellen. 1903 hat das Patent der Italiener Desiderio Pavoni erworben und er produzierte ab 1905 nach dem gleichen Prinzip seine Espressomaschinen. 1935 gelingt dem Italiener Francesco Illy mit seinem Modell „Illetta“ die Trennung der Wärme- und Druckquelle, so dass keine Gefahr mehr bestand, dass der Kaffee auf Grund der hohen Temperaturen verbrennt.

Von Italien aus in die ganze Welt

1938 erfindet Cemonesi das sogenannte Kolbenmodell, bei dem eine Feder einen Kolben anschiebt, der wiederum das Wasser komprimiert. Dadurch entstand die „Crema“. Anfangs taten sich die Genießer recht schwer mit dem maschinell hergestellten Espresso. Die Steigerung des Drucks führt zu dem kleinen Schaum auf dem Starkgetränk, der sogenannten Crema. Allerdings waren kultivierte Espressotrinker nicht davon überzeugt, dass diese Crema wirklich ohne Zusätze, also rein auf natürliche Art, entstand und mieden den leicht schaumigen Espresso aus der Maschine.

Ab den 1950 Jahren zogen die Franzosen und die Spanien in der Herstellung von kleinen Espressomaschinen nach. In Deutschland war die „Aracati“ vom Hersteller Acosta Anfang der 1950 er die erste Espressomaschine für den Heimgebrauch. Seit 2012 wird die Maschine wieder in Kleinserie am Standort Frankfurt am Main gefertigt. 1961 tauschte der Italiener Ernesto Valent die Feder gegen eine elektrisch betriebene Rotationspumpe aus. So wurde das Wasser kalt komprimiert und gelangt erst dann in den Kessel. Faema beginnt im gleichen Jahr mit der Produktion. Das Wasser hält jetzt die optimale Temperatur von 90 Grad Celsius und bleibt nicht lange im Boiler stehen. Die berühmte Faema E 1961 ermöglichte erstmals eine kontinuierliche Kaffeeabgabe. Sie ist der Prototyp der modernen Espressomaschinen.

Aufgabe eines Baristas

In Fachkreisen ist der Barista der Zubereiter von professionellen Kaffee und all seiner Varianten. Er weiß genau, wie viel Kaffeemehl in das Sieb muss und wie stark er es mit dem sogenannten Stempel verdichten muss, um das seine Siebträgermaschine perfekten Espresso in 25 Sekunden zaubert. Auch den Mahlgrad bestimmt er erfahren und professionell. In vielen Maschinen der neuesten Generation ist eine Kaffeemühle bereits integriert. Andernfalls befindet sich eine Mühle direkt neben der Siebträgermaschine und mittels eines Hebels kommt die genaue Kaffeemehl Menge direkt in den Siebträger. Die modernen Siebdruckmaschinen haben heute eine vollautomatische Pumpe, die den Druck konstant hält. Vor einigen Jahren noch, musste der Barista mittels eines längeren Hebels an der Maschine, den Druck durch kraftvolles Herunterziehen manuell erzeugen. Heutige Vollautomaten erzeugen auf Knopfdruck einen fertigen Espresso. Ob dieser jedoch den feinen Ansprüchen von erlesenen Espresso Genießern standhalten würde, lässt sich jedoch bezweifeln.

Die Kunst der Röstung

Die Röstung und die Zusammenstellung der Kaffeesorten sind der Garant für vollmundigen Espresso Genuss. Die Kunst besteht in der Zusammenstellung der Bohnen, damit bei der Röstung ein ideales Gleichgewicht zwischen Säure, Körper und Aroma entsteht. Bei der Zubereitungsart unter Druck löst sich die natürlich Säure überproportional schnell. Durch das längere Rösten wirkt man dem Sinken des Säuregehalts entgegen und erzeugt einen stärken Körper. Der Begriff „Körper“ bezieht sich auf einen volleren und schwereren Eindruck im Mund. Würde man nur normale Kaffeebohnen für die Röstung zum Espresso verwenden, dann würde dieser sehr sauer schmecken. Für den Espresso werden daher aromatisch vielschichtigere Kaffeebohnen wie die „Arabica“ Sorten verwendet. Dazu gehört auch die Java-Bohne. Will man einen noch kräftigeren Espresso mit starker Crema erzeugen, dann verwendet man neben den Arabica Bohnen auch bis zu 30%, selten auch bis zu 50%, der weniger komplexen, aber koffeinhaltigen Robusta Bohne. In Spanien werden die Bohnen vor der Röstung mit Zucker gemischt. Die sogenannte Torrefacto-Methode erzeugt hochglänzende und ansprechende Bohnen, die weniger Bitterstoffe enthalten und laut aktuellen Studien sogar vermehrt Antioxidantien freisetzen. Viele Kaffeesorten aus Spanien haben einen Torrefacto Anteil von bis zu 50%.

Internationaler Standard für den perfekten Espresso

Das Nationale Institut für italienischen Espresso (inei) hat folgenden Kriterien für einen feinen Espresso und seine Zubereitung festgelegt:

  • Nur frische und hochwertige Bohnen werden verwendet und einer sorgfältigen, zu den Bohnen passenden, Röstung unterzogen.
  • Die richtige Menge an gemahlenem Kaffee gibt das Institut mit 7 g an.
  • Der Mahlgrad muss genau richtig für die Bohnen sein. Nicht zu grob, nicht zu fein.
  • Der Druck darf nicht zu hoch sein, mit dem der Zubereiter das gemahlene Kaffeemehl in den Siebträger drückt.
  • Der Espresso läuft 25 Sekunden durch, eine Toleranz von 2 Sekunden gilt als akzeptabel.
  • Die Wassertemperatur beim Ausgang des Aggregats muss bei 88°C ± 2°C liegen. Und der Druck konstant bei 9 bar.
  • Getrunken wird der Espresso aus einer dickwandigen, vorgewärmten Tasse bei einer Getränketemperatur in der Tasse von 67°C ± 3°C.
  • Der „Zuckertest“ zeigt an, ob der Espresso eine perfekte Crema besitzt. Bei der Inselprobe einfach Zucker in den Espresso einstreuen. Bildet sich dann die Zuckerinsel, die erst allmählich untergeht, ist der Espresso perfekt.